Wir waren im September 1 Woche in Dänemark, auf der Insel Fanö - und das nicht zum ersten Mal. Wir haben immer Häuser gemietet, die für Hunde auch freigegeben waren. Haben natürlich im Anschluss alles geputzt und gemacht und getan. Nie gar es eine Bemängelung der Firma danibo. Und so gingen wir auch dieses Mal davon aus, dass alles okay war.
Den ganzen letzten Tag am Ort haben wir damit verbracht alles wieder so herzurichten, wie wir es vorgefunden hatten. Abgesehen davon, dass ich vom Vorgänger noch Dreckränder auf der cremefarbenen Ledercouch entfernt habe, ließ ich dicke fette Spinnenweben im Fenster inkl. Fliegenleichen dort wo sie waren. Erst hatte ich überlegt, ob ich das beim Auschecken mitteile und dachte mir dann: Ach nö, lass mal. Habs ja weggemacht - und gut ist.
Wir waren kaum einen Tag zu Hause, da bekamem wir einen E-Mail von danibo. Darin enthalten die Bemängelung des Hauses nach unserer Abfahrt und einer Rechnung in Höhe von über 100 EUR.
Völlig aus dem Kleister rief ich teuer in Dänemark an und fragte, was los war. Dort sagte man mir dann, dass der Geschirrspüler nicht ausgeräumt war, die Küchenablagen schmutzig waren etc. pp. Ich äußerte völlig verwirrt, dass wir nie einen Geschirrspüler benutzt hatten und die Küchenablageflächen m.E. eigentlich spiegelnd glänzend sollten, nach meiner Reinigungsaktion. Man sicherte mir zu, dass danibo sich zurückmeldet, was auch passierte.
Die Chefin meinte dann, dass die Kollegin von einem falschen Zettel abgelesen hatte und letztendlich aber das Haus komplett durchgesaugt werden musste, da überall Hundehaare lagen. Ich verstand es absolut nicht. Wir haben sogar nochmal durchgesaugt, als die Hunde inkl. Koffern schon im Auto waren. Dass immer verstecke Haare im Haus bleiben, ist ja wohl klar. Aber scheinbar waren die auch in allen Schränken und Schubladen der Zimmer - obwohl wir die Türen zu hatten und nur 1 Schrank benutzt hatten. Alles sehr sehr merkwürdig. Das Ende vom Lied war dann, dass die Chefin meinte, bei unserem nächsten Besuch würden sie sich anbieten, nach unserer Putzaktion das Haus zu inspizieren und uns dann noch auf Mängel hinweisen.
Ja haben die denn eine Meise. Wir hatten nie Beanstandungen, haben immer alles sauber hinterlassen. Ich kann ja wohl schlecht mit der Pinzette am Boden knien und noch vereinzelte Haare und wohlmöglich noch Sandkörner entfernen.
Was ich der Chefin aber auch sagte, unter diesen Umständen verzichten wir künftig auf die Gastfreundschaft ihrer Firma. Fanö hat sich somit für uns erledigt. Durch meine Meckerei konnten wir uns dann auf die Hälfte der Reinigungskosten einigen, was ich auch noch als zu hoch empfand. Aber so sei es, DAS passiert uns jedenfalls kein zweites Mal.




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